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07.07.2024

Braucht Dein Unternehmen einen Newsletter?

Diesen Spruch hast du sicherlich schonmal gehört: Das Geld liegt in der Liste. 
Gemeint ist damit eine E-Mail Liste. Ein paar Gedanken zu diesem sehr mächtigen Tool.

Braucht Dein Unternehmen einen Newsletter?

In der heutigen digitalen Landschaft stehen Unternehmen und Marken vor der Herausforderung, ihre Zielgruppe effektiv zu erreichen und zu engagieren.

Während Social Media als das ultimative Werkzeug für Reichweite und Engagement gepriesen wird, bieten Newsletter eine persönlichere und direktere Form der Kommunikation.

So mancher fragt sich aber - und das höre ich in Gesprächen mit Kunden noch sehr oft heraus - wofür denn ein Newsletter gut sein soll, vor allem, wenn man ja auch schon auf Social Media unterwegs ist.

Dabei ist es mitnichten so, dass Newsletter heutzutage nicht mehr verwendet werden oder gar, dass Newsletter durch Social Media abgelöst wurden.
Newsletter haben immer noch ihre Daseinsberechtigung und viele Unternehmen und auch Selbstständige verdienen mit ihrer Mailing Liste viel Geld.

Im Folgenden geht es nun also um die Rolle des Newsletters und warum er, sogar neben einer Präsenz auf Social Media, durchaus einen Nutzen und viele Vorteile hat.

Personalisierung

Newsletter bieten eine einzigartige Möglichkeit zur Personalisierung, die weit über das hinausgeht, was auf Social Media Plattformen möglich ist.

Durch Segmentierung und maßgeschneiderte Inhalte können Marken eine tiefere Bindung zu ihren Kunden aufbauen. Mit Hilfe sog. Marketing Funnel können Benutzer Schritt für Schritt begleitet und bewusst ans Ziel geführt werden. In diesem Kontext spricht man von der "Customer Journey". Man kann also jeden Benutzer individuell dort abholen, wo er gerade in der Customer Journey steht und ihn sinnvoll weiterleiten.

Hat der Besucher einen Link im Newsletter angeklickt?
Falls ja, hat er sich wohlmöglich selbst als MQL ("Marketing Qualified Lead") klassifiziert und kann so in der nächsten E-Mail anders angesprochen werden als ein User, der die erste Newsletter Mail noch nicht mal geöffnet hat. Jeder einzelne Schritt sagt nämlich etwas über den User aus:

  1. Benutzer öffnet Mail -> Thema im Betreff grundsätzlich interessant
  2. Benutzer liest Mail bis zum Schluss -> Thema im Detail sehr interessant
  3. Benutzer klickt auf den sog. CTA-Button ("Call-to-Action") -> Interesse am Angebot / Starke Kaufabsicht

Direkte Kommunikation

Im Gegensatz zu den flüchtigen Nachrichten in Social Media Feeds bieten Newsletter eine Plattform für detailliertere Botschaften, die direkt in der Inbox des Empfängers landen, was eine höhere Aufmerksamkeit und Engagement-Rate fördert.

Eine E-Mail, die in meinem Postfach landet, erscheint für mein Gehirn wichtiger als eine von vielen Nachrichten auf Social Media.
Die Art der Kommunikation ist einfach eine andere:

Auf Social Media ist es quasi der "Broadcast Modus". Wie beim Radio, werden viele verschiedene Empfänger angesprochen.
Hingegen beim Modus E-Mail: Hier wäre die Analogie der Stream auf Spotify.

Was hörst du lieber und warum?

Direkte Angebote

Dadurch, dass man weiß, dass der Leser ein grundsätzliches Interesse am Angebot hat, fällt es wesentlich leichter, relevante Angebote zu erstellen und platzieren.

Die durchschnittliche Conversion-Rate im E-Mail-Marketing bewegt sich zwischen 2 und 5%.
Das sind natürlich sehr individuelle Werte, aber in Verbindung mit einer potenten Automatisierung sollte jedem schnell einleuchten, was für ein Potential im direkten Angebot und Verkauf von Produkten über einen Newsletter steckt.

Fazit - Ein Newsletter macht eigentlich (fast) immer Sinn!

Die parallele Nutzung von Newsletter und Social Media bietet zahlreiche Vorteile für Marken, die eine tiefere und engagiertere Beziehung zu ihrem Publikum aufbauen möchten.

Durch die Kombination der direkten Kommunikation von Newslettern mit der Reichweite und dem Engagement von Social Media können Unternehmen eine starke und kohärente Präsenz in der digitalen Welt etablieren